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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Pop-Art-Künstler James Rosenquist wird 75 - Meister des Gigantischen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 23. November 2008 um 17:08 Uhr

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James Rosenquist


Der Maler, der am Samstag (29. November) 75 Jahre alt wird, hat Kritiker und Kenner aber nicht nur durch die Größe seiner Werke beeindruckt. Immer wieder verwirklichte er eindrucksvoll sein Hauptanliegen, das Publikum zum Nachdenken zu bringen.

Seit Jahrzehnten wehrt sich Rosenquist dagegen, als Pop Artist etikettiert zu werden. Dennoch gilt er neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein seit den 60er Jahren als Aushängeschild dieser Kunstrichtung - auch wenn er immer wieder durch eine neue und aufregende Bildsprache überrascht. Zentrales Thema ist für ihn die moderne Konsumgesellschaft: Oft verwendet er Werbebilder, um sie - fragmentiert und neu komponiert - als Lüge zu entlarven. In Deutschland präsentierte das Wolfsburger Kunstmuseum 2005 zusammen mit dem New Yorker Guggenheim-Museum die Bandbreite des Künstlers in einer Retrospektive.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört das Gemälde «F 111», das 1965 für heftige politische Diskussionen sorgte. Auf dem mehr als 25 Meter langen Bild zeigt Rosenquist ein Kampfflugzeug und eine Atombombenwolke zusammen mit verfremdeten Symbolen des amerikanischen Wohlstands: Autoreifen, Spaghettidosen, ein lächelndes Mädchen unter einer Trockenhaube. Sein bisher wohl größtes Werk schuf er 1998 im Auftrag des Berliner Guggenheim-Museums: Das dreiteilige, 48 Meter lange Bild «The Swimmer in the Econo-mist» (etwa: Schwimmer im Dunst der Ökonomie) zeigt die Industriegesellschaft im Tumult. «Bing, Bang,
Boom: Genau das ist es, was das moderne Leben ausmacht», kommentierte er einmal sein Werk.

1933 als Sohn einer schwedisch-norwegischen Familie im Mittleren Westen der USA geboren, verdiente Rosenquist seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Malen von Werbeplakaten. Anfang der 60er Jahre kam er nach New York und gehörte bald zum Kreis der jungen Neuen Realisten. Einen Schicksalsschlag erlebte der Künstler 1971, als er mit seiner Familie einen schweren Autounfall hatte. Vier Monate lag seine Frau im Koma, sein Sohn blieb fünf Wochen bewusstlos. Von den folgenden Depressionen befreite er sich erst Jahre später mit eisernen Arbeit.



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