| Tomi Ungerer wird am 77. Geburtstag in Berlin geehrt |
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| Sonntag, 23. November 2008 um 17:11 Uhr | ||
Tomi UngererEr erhält am kommenden Freitag den erstmals vergebenen «Prix de l'Académie de Berlin», teilten die Französische Botschaft und der Diogenes Verlag mit. Der in Straßburg geborene Künstler erhält den mit 20 000 Euro dotierten Preis für sein Lebenswerk und für seinen kulturellen Beitrag zur deutsch-französischen Verständigung. Die Laudatio hält der Kunstkritiker und ehemalige Leiter des Centre Pompidou in Paris, Werner Spies. Autor Ulrich Wickert unterhält sich mit Ungerer über seine Arbeit und sein gesellschaftliches Engagement. Im Jahr 2000 war Ungerer vom Europarat zum Botschafter für Kinder und Erziehung ernannt worden. Er ist der erste lebende Künstler, dem Frankreich ein Museum widmete - das im Herbst 2007 eröffnete Musée Tomi Ungerer in Straßburg. Ab 2. Dezember zeigt das Max Ernst Museum Brühl die Ausstellung «Ohne Wind wüssten die Wolken nicht wohin» mit 150 Werken des Künstlers. Im Diogenes Verlag sind im November erstmals Ungerers Notizbücher mit dem Titel «Die Hölle ist das Paradies des Teufels. Gedanken und Aufzeichnungen» erschienen. Ehrenpräsident der Académie de Berlin ist Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Sie will den geistigen Austausch und Dialog zwischen Deutschland und Frankreich auf den Gebieten der Sprache und Kultur fördern und hat zurzeit 20 Mitglieder. Zu ihnen gehören unter anderem der Künstler Anselm Kiefer, die Regisseure Volker Schlöndorff und Wim Wenders, Karl Kardinal Lehmann, der Autor Peter Scholl- Latour, die Leiterin des Kunstfestes Weimar, Nike Wagner, die Publizistin Alice Schwarzer, der Autor Patrick Süskind und die frühere Kulturstaatsministerin Christina Weiss. Tags: f
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