| «Nagelkünstler» Günther Uecker zeigt «Liebesbriefe an China» |
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| Mittwoch, 26. November 2008 um 07:03 Uhr | ||
Günther Uecker, Nagelkünstler, Liebesbriefe, China«Es sind Liebesbriefe an China, das ich schon oft bereist habe», sagte der 78-Jährige am Dienstag vor der Eröffnung der Schau in der extra für ihn renovierten Galerie der Hochschule für Kunst und Design auf der Burg Giebichenstein. Bis zum 21. Dezember sind die Aquarelle, Sandbilder, übermalten Fotografien, Holzschnitte und Prägedrucke zu sehen, deren Vorbild die chinesische Papierkultur ist. Die Schau «Brief an China - Arbeiten auf Papier» war zuvor an der Kunstakademie im chinesischen Tianjin zu sehen - dort mit deutlich mehr Werken. «Sie zeigen meine inneren Empfindungen, auch in der Tradition von Paul Klee», sagte Uecker. Die Exponate stammen aus verschiedenen schöpferischen Epochen seit 1981. 1984 sei er mit der Eisenbahn erstmals nach China gereist, berichtete der vielseitige Künstler. «Danach folgten einige längere Aufenthalte und 1994 wollte ich erstmals ausstellen.» Allerdings sei diese Schau «Briefe an Peking» vom Kultusministerium verboten worden; mit der Begründung, das chinesische Volk sei auf die Art seines Ausdrucks nicht vorbereitet. Daraufhin präsentierte er die Ausstellung 1995 in Berlin. 2006 durfte Uecker, einer der bedeutendsten deutschen zeitgenössischen Künstler, erstmals in China ausstellen. Dabei handelte es sich um die Schau in Tianjin. Im vergangenen Jahr konnte er schließlich die «Briefe an Peking» im Nationalmuseum der chinesischen Hauptstadt zeigen. (Internet: www.burg-halle.de) |
























































