| Aachener Museumschef reist wegen «Beutekunst» in die Ukraine |
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| Donnerstag, 27. November 2008 um 07:17 Uhr | ||
Beutekunst, Ukraine, Suermondt-Ludwig- MuseumDas kündigte die Stadt Aachen am Mittwoch an. Der Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, Peter van den Brink, werde mit der Direktorin des Kunstmuseums Simferopol einen Besuchstermin vereinbaren. Ziel des Besuchs sei die Identifizierung der Gemälde. Bisher waren 30 Bilder mit Hilfe von Fotos und Filmaufnahmen wieder erkannt worden. Die 87 Gemälde im Zweiten Weltkrieg waren zum Schutz vor Bombardierungen in die Meißener Albrechtsburg ausgelagert worden. Nach dem Krieg seien sie von dort wahrscheinlich in die Sowjetunion gelangt. Ein bayerisches Touristenpaar hatte die verschollenen Bilder in einer Ausstellung auf der Krim entdeckt. Das Museum hatte unlängst mitgeteilt, es werde die Bilder nicht zurückgeben. Sie seien als Kompensation für eigene Verluste zu betrachten. Die Bundesregierung will sich trotzdem um die Rückgabe bemühen. Die Stadt Aachen betonte, der geplante Besuch habe einen rein wissenschaftlichen Charakter. «Es geht darum, die Werke zu sichten und einen Eindruck vom Zustand der Gemälde zu erhalten», sagte der Aachener Kulturdezernent Wolfgang Rombey laut einer Mitteilung. Erst wenn zweifelsfrei die Identität der Bilder geklärt sei, werde die Stadt Aachen prüfen, ob und inwieweit eine Vereinbarung zwischen den jeweils zuständigen Regierungsstellen zur Rückführung der Gemälde getroffen werden könne. |
























































