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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Tötungsmaschinen und Dinosaurier - Chapman-Brüder in Hannover PDF Drucken E-Mail
Freitag, 28. November 2008 um 07:13 Uhr

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Jake und Dinos Chapman, Kunstausstellung, Hannover


Sie ist schockierend und makaber, aber meist auch komisch. Von diesem Freitag an zeigt die Kestnergesellschaft in Hannover eine umfassende Werkschau der 42 und 46 Jahre alten Brüder, die zuletzt mit übermalten Adolf-Hitler-Aquarellen für Aufsehen sorgten. Einige Arbeiten, zum Beispiel die «Little Death Machines» (2008), sind erstmals in Deutschland zu sehen.

Eine wichtige Strategie der beiden sei es, nervtötend zu sein, erklärte Kuratorin Kristin Schrader. Gedenke, dass du idiotisch bist - frei übersetzt lautet so der Ausstellungstitel «Memento Moronika». Die mit sexuellen Anspielungen gespickten Tötungsmaschinen - bemalte Bronzeskulpturen - führen vor, wie Penisse gequetscht oder Plastik-Hähnchen erhängt werden. Versehen sind sie mit ironischen Titeln wie «Someone offered me money to do it» (Jemand bot mir Geld, es zu tun.)

Die Chapmans seien nicht allein auf vordergründige Schockeffekte aus, betonte der Direktor der Kestnergesellschaft, Veit Görner. Ihre Arbeiten seien das Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit menschlichen Erfahrungen, etwa der Fähigkeit zu Gewalt, Barbarei und Krieg. Die berühmte Installation «Fucking Hell», in der zehntausende kleiner Nazisoldaten morden und metzeln, fehlt in Hannover. Dafür ist «Hell Sixty-Five Million Years BC» (2004-2005) zu sehen. Sie zeigt überraschenderweise keine Höllenschlacht, sondern eine Horde niedlicher Papp-Dinosaurier, die jeden Kindergarten schmücken könnten.

«Jeder kennt Dinosaurier, aber niemand hat sie gesehen», erklärte Dinos Chapman das neue Höllen-Motiv bei der Vorbesichtigung der Schau. Gleich darauf hob er zu einer flammenden Rede über die Entdeckung der Dinosaurier als Beginn der Moderne an. Darin ging es um christliche Fundamentalisten, die die Existenz der Urzeit-Riesen verneinen, sowie um den Bestand ihrer Materie bis heute. Ihre Kunst macht den Chapman-Brüdern offenbar höllisch Spaß.

(Internet: www.kestner.org, Zur Ausstellung erscheint ein Katalog «Jake und Dinos Chapman: Memento Moronika».)



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