| «Unbeirrt vom Trend»: Horst-Janssen-Grafikpreis für Anna Lea Hucht |
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| Freitag, 28. November 2008 um 07:16 Uhr | ||
Horst- Janssen-Grafikpreis, Anna Lea HuchtEine Ausstellung zeigt bis 25. Januar 2009 eine kleine Auswahl von Zeichnungen und Aquarellen der 28 Jahre alten Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Im Wettbewerb um den von der Claus-Hüppe-Stiftung finanzierten Nachwuchspreis, der alle drei Jahre vergeben wird, waren zehn Kandidaten. Im einstimmigen Jury-Votum wird hervorgehoben, dass die gebürtige Bonnerin «unbeirrt von zeitgenössischen Trends und Stilen» ihren eigenen Weg geht. Der Janssen-Preis gehört zu den höchst dotierten Grafikpreisen in Deutschland. Den Kreis der Kandidaten bestimmen prominente Paten. Zehn Künstler und Kunstprofessoren, darunter dieses Mal Neo Rauch (Leipzig), Markus Oehlen (München) und Christiane Möbus (Berlin), werden gebeten, ein Nachwuchstalent ihrer Wahl vorzuschlagen. Anna Lea Hucht, die in Karlsruhe Meisterschülerin von Erwin Gross war, wurde von Daniel Roth empfohlen. Roth war 2005 selbst Janssen- Preisträger und ist inzwischen Dozent in Karlsruhe. Außer den detailreichen Blättern der Preisträgerin, deren Hauptmotiv Einblicke in die Privatsphäre von Wohnräumen sind, präsentiert die Ausstellung auch je eine Arbeit der neun übrigen Kandidaten. Die nächsten Ausstellungen von Anna Lea Hucht sind bereits im Bonner Kunstverein und in der Kunsthalle Mainz geplant, hieß es in Oldenburg. (Das Horst-Janssen-Museum ist dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro) (Internet: www.horst-janssen-museum.de) |
























































