| UNICEF wartet weiter auf Erbschein für Kunstsammlung Rau |
|
|
|
| Sonntag, 30. November 2008 um 11:39 Uhr | ||
Kunstsammlung Rau, Erbschein, UNICEFDas sagte eine Sprecherin am Freitag in Köln und dementierte damit Berichte, denen zufolge das Landgericht Konstanz den Erbschein bereits ausgestellt habe. «Das stimmt nicht, wir rechnen damit in den nächsten Tagen», sagte Sprecherin Helga Kuhn. Der Nachlass des Kunstmäzens Gustav Rau umfasse insgesamt rund 740 Werke. Davon seien 621 Werke seit einer Schenkung im Jahr 2001 bereits im Besitz von UNICEF. Die Sammlung des 2002 gestorbenen Arztes Rau umfasst Werke von Lucas Cranach und Claude Monet über Paul Cezanne, bis hin zu Max Liebermann und August Macke. Rau hatte UNICEF die Kollektion wenige Monate vor seinem Tod geschenkt. Eine schweizerische Stiftung sowie Angehörige des Arztes, die zuvor als Erben eingesetzt gewesen waren, klagten dagegen. Sie argumentierten, Rau sei nicht geschäftsfähig gewesen. Doch das Landgericht Konstanz entschied, dass UNICEF die rechtmäßige Erbin der Sammlung ist und beendete damit ein jahrelanges juristisches Tauziehen. Die Spitzenwerke der Sammlung sollen vom kommenden Jahr an im Arp- Museum in Remagen (Rheinland-Pfalz) gezeigt werden. Den Rest will das UN-Hilfswerk verkaufen. |
























































