| Spot on im museum kunst palast mit «gehobenem Schatz»:Olof Jernberg |
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| Sonntag, 30. November 2008 um 11:43 Uhr | ||
kunst palast, Olof JernbergBis zum 10. Mai sind von Samstag an drei neu eingerichtete Räume zu sehen. Mit dabei ist das Werk des Landschaftsmalers Olof Jernberg (1855-1935), der nach Angaben einer Museumssprecherin vom Freitag erstmals gezeigt wird. Der Nachlass des Düsseldorfers mit dem «Pech des etwas zu spät Geborenen» habe über 50 Jahre im Depot «geschlummert», sagte Museumsdirektor Beat Wismer: «Ein bislang verborgener Schatz». Zu Jernbergs, an Künstler wie Max Liebermann oder Claude Monet heranreichenden, in impressionistischer Manier gemalten Motiven zählen «Heuschober» und «Garben auf dem Feld» ebenso wie Dünenszenen. Die sind meist bevölkert mit Frauen, die mal als Sammlerinnen, mal als Essensträgerinnen unterwegs sind. In einem Blick auf eine Berliner Straßenszene hingegen hat Jernberg das «fortschrittliche» Großstadtleben mit Automobil, Elektrischer und Doppeldeckerbus in den Blick genommen. Gleich sieben Künstler vereint der Raum mit einer Auswahl aus der jüngst geschenkten Sammlung Wolfgang Hanck, in der der ehemalige Pfarrer aus Neuss insgesamt über 1800 Werke zeitgenössischer Kunst, insbesondere Grafik und Zeichnung, zusammengetragen hat. Jetzt präsentiert werden Arbeiten zum Thema «menschliche Figur» etwa von Thomas Lehnerer (1955-1995), dessen Zeichnungen und Kleinskulpturen von der Verletzbarkeit des Menschen sprechen. Auch dabei: Miriam Cahn, Martin Assig, Dan Asher, Leiko Ikemura, Michael Kalmbach und Johannes Hüppi. Neben den eigens eingerichteten Wechselschauen will «Spot on» nach Angaben von Museumschef Wismer auch einen «frischen Blick auf alte Bekannte» werfen. Zu solchen zählt die, das lichte Foyer des «Kunstpalastes» durchziehende Arbeit «Das vegetative Nervensystem» vom Schweizer Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger. In deren organisch verästeltem Geflecht aus Seil, Draht und Ästen hängen zahllose Dinge wie Blätter, Blüten, Insekten, Vögel und anderes Getier. Versteckt sind aber auch überraschende Gegenstände wie die Stecknadel gespickte, dicke Zigarre mit einer Ludwig Erhard- Banderole. (Internet: www.museum-kunst-palast.de) |
























































