994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Paukenschlag im Kunstherbst - «Best of Kandinsky» in München PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 06:58 Uhr

Share

Wassily Kandinsky, München

Heute gilt der Russe Wassily Kandinsky (1866- 1944), der Pionier der abstrakten Malerei, als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. In gut vier Wochen kann man Kandinsky im Kunstbau des Lenbachhauses in München neu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou in Paris und dem Guggenheim Museum in New York ist dort vom 25. Oktober bis zum 22. Februar die erste große Werkschau Kandinskys dieser Art seit 30 Jahren zu sehen. Etwa 95 großformatige Gemälde, Leihgaben aus aller Welt: Dieses «Best of Kandinsky», das auch in Paris und New York Station macht, dürfte wohl einmalig sein.

 

Vorgestellt wurde die mehr als 2,5 Millionen Euro teure Schau der drei wichtigsten Kandinsky-Sammlungen der Welt am Dienstag am Bauhaus-Archiv in Berlin, der Hauptstadt der Kunst-Events. Es ist ein internationales Großprojekt, die Museen schicken dafür ihre Kandinsky-Schätze auf Reisen. «Wir sind alle über unseren Schatten gesprungen», sagt der Direktor des Lenbachhauses, Helmut Friedel. Im Kunstbau, der Ausstellungshalle unter dem Münchner Königsplatz, werden 400 000 Besucher erwartet. Es ist das mit Trommelwirbel angekündigte Finale, bevor das Lenbachhaus 2009 wegen der Sanierung und des Umbaus nach den Plänen des Stararchitekten Norman Foster schließt.

 

Die Schau trägt den Titel «Kandinsky - Absolut.Abstrakt», der bei einem Abendessen in Paris entstand. Etwa zweieinhalb Jahre dauerten die Vorbereitungen, erzählt Kuratorin Annegret Hoberg. «Die Auswahl hat wirklich nur die allerhöchste Qualität gelten lassen.» Die «bayerische Folklore» - Kandinskys Murnau-Bilder - ist diesmal nicht dabei, es sind ausschließlich Hauptwerke größeren Formats.

 

Der Besucher kann laut der Ankündigung auf Entdeckungsreise durch Kandinskys Gesamtschaffen von 1907 bis 1942 gehen - vom Frühwerk («Das Bunte Leben», «Reitendes Paar») über die «Impressionen», «Improvisationen» und «Kompositionen» aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die Jahre in Russland, das deutsche Bauhaus bis hin zum Pariser Exil («Blaue Welt» «Launische Formen»).

 

Die Theorien zur abstrakten Malerei muss man dafür nicht durchackern: Kandinsky hat sich gewünscht, dass sich der Besucher offen und intuitiv auf seine Bilder und das Spiel der Farben und Formen einlässt. «Ich sehe was, was du nicht siehst», so lockt ein Film zur Ausstellung. Ergänzt wird das Projekt durch eine Schau mit dem kompletten druckgrafischen Werk.

 

Das Lenbachhaus kann aus seiner Sammlung aus der Zeit der Künstlergruppe «Blauer Reiter» von 1908 bis 1914 schöpfen, die durch eine Schenkung von Kandinskys Lebensgefährtin Gabriele Münter 1957 ins Haus kam. Paris verdankt seine Schätze der Witwe Nina Kandinsky, der zweiten Ehefrau Kandinskys, die ihren Mann fast vier Jahrzehnte überlebte und auf tragische Weise starb: Sie wurde in ihrem Schweizer Chalet von einem Juwelendieb erwürgt. In New York hängt wegen der Weitsicht der Förderer Solomon R. Guggenheim und Hilla Rebay Kandinskys Spätwerk.

 

Kandinsky, in Moskau geboren, war ein Kosmopolit. Zusammen mit Franz Marc organisierten er und Münter 1911 in München die erste Ausstellung des «Blauen Reiters». Nach der Oktoberrevolution verbrachte er mehrere Jahre in Russland, er starb in Paris. Zum Bauhaus, der legendären Hochschule für Gestaltung, gibt es eine besondere Verbindung. Kandinsky folgte 1922 dem Ruf von Walter Gropius nach Weimar. In Dessau zog er 1926 in eines der modernen «Meisterhäuser» und wohnte Tür an Tür mit Paul Klee. Die beiden waren Freunde und posierten im Scherz fürs Foto schon mal wie Goethe und Schiller.

 

Am Bauhaus war Kandinsky Professor für Wandmalerei und Formenlehre. In dieser Zeit entstanden das Gemälde «Gelb, Rot, Blau» und die Schrift «Punkt und Linie zu Fläche». Im behutsam renovierten Meisterhaus kann man heute entdecken, dass Kandinsky auch zu Hause ein besonderes Verhältnis zur Farbe hatte. Sein Wohnzimmer ließ er rosa und schwarz streichen, eine Nische glänzt golden.

 

(Internet: www.kandinsky-muenchen.de)



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.