| Sonderausstellung zum 100. Todestag von Walter Leistikow |
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| Freitag, 03. Oktober 2008 um 11:33 Uhr | ||
Walter Leistikow, Bröhan-MuseumBis zum 11. Januar sind über 90 Exponate - Gemälde, Grafik und Kunsthandwerk - zu sehen, die sein «vielfältiges künstlerisches und kulturpolitisches Wirken» zum Ausdruck bringen sollen, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Viele Werke sind aus dem Bestand des Museums selbst, die Leihgaben stammen aus internationalen wie nationalen Museen und Privatsammlungen.
Der aus Bromberg stammende Leistikow, der seit 1883 in Berlin lebte, wurde besonders durch seine stimmungsvollen Seenlandschaften in impressionistischer Lichtführung berühmt. Sein künstlerisches Thema war die heimatliche Umgebung mit den märkischen Kiefern und Seen.
Der Maler war ein engagierter Vertrete der nationalen modernen Kunst seiner Zeit und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der oppositionellen Künstlergruppe «Die XI», die sich 1892 unter der Führung von Max Liebermann gegen die die Ausstellungspolitik der Berliner Akademie richtete. Der Streit um sein Gemälde «Grunewaldsee» 1898 war der letzte Anstoß zur Gründung der Berliner Secession, die 1899 eröffnet wurde und die der zeitgenössischen modernen Kunst eine größere Öffentlichkeit verschaffen wollte. Die zunehmenden Erfolge mit seinen melancholischen märkischen Landschaften brachten Leistikow nationales und internationales Renommee.
Die Ausstellung «Stimmungslandschaften - Gemälde von Walter Leistikow» ist Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr und an Feiertagen geöffnet.
(Internet: www.broehan-museum.de) |
























































