| Künstler, Galeristen und Afrikas Zwillinge auf Messe-Sonderschau |
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| Dienstag, 07. Oktober 2008 um 07:03 Uhr | ||
Cologne Fine Art & AntiquesDie Beziehung bedeutender Künstler zu ihren Galeristen beleuchtet eine umfangreiche Dokumentation des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels (ZADIK) während der Kunst-, Antiquitäten- und Antiquariatsmesse am Rhein. Der Bedeutung der hölzernen Zwillingsfiguren bei dem westafrikanischen Volk der Ewe spürt die Ausstellung «Vom doppelten Glück» nach, die sich an die Liebhaber außereuropäischer Kunst wendet. Dies teilte die KölnMesse am Montag mit.
Teils äußerst kostbare, kunsthistorisch bedeutsame und oft noch nie veröffentliche Schrift- und Bild-Dokumente des Kunsthandel- Archivs zeigen die ganze Palette des nicht immer einfachen Verhältnisses des Künstlers zu seinem Händler. Am Anfang stehen historische Exponate, die Picassos Beziehung zu Justin Tannhauser beleuchten. Der Bogen spannt sich über das Galeristenpaar Stünke mit «ihrem» Max Ernst bis zum Video-Pionier Nam June Paik und dem Kunsthändler Rolf Jährling.
Überraschend ist die Vielfalt, mit denen die Ewe-Schnitzer in kleinen Holzfiguren die Seelen ihrer gestorbenen Zwillingskinder bewahren wollten. Die Schnitzwerke, die von den Frauen wie lebende Kinder umhegt werden, können laut KölnMesse «durch originelle, selbstständige Formen und ihre expressive Kraft» Sammler und Forscher gleichermaßen überzeugen.
(Internet: www.cofaa.de) |
























































