| Londoner Saatchi-Galerie wird eröffnet - Moderne Kunst aus China |
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| Mittwoch, 08. Oktober 2008 um 07:42 Uhr | ||
Saatchi-Galerie, LondonIn einer ehemaligen Kaserne im Stadtteil Chelsea können Besucher auf 6500 Quadratmetern künftig umsonst Werke aus der Sammlung des britischen Kunstliebhabers Charles Saatchi (65) betrachten, der Stars der Kunstwelt wie Damien Hirst hervorgebracht hat. Für die Eröffnungsausstellung mit dem Titel «The Revolution continues: New Art from China» hat Saatchi Gemälde, Skulpturen und Installationen von 24 chinesischen Künstlern zusammengestellt. Die Ausstellung ist bis zum 18. Januar zu sehen.
Zu den Höhepunkten der Schau zählt «Old Persons home», eine Gruppe von 13 lebensgroßen realistischen Figuren von Greisen in elektrischen Rollstühlen. Die Figuren der Künstler Sun Yuan und Peng Yu zeigen unter anderem einen General, einen Bischof, einen Admiral oder erinnern an Politiker. Ihre Rollstühle bewegen sich im Schneckentempo vorwärts und befinden sich dauernd auf Kollisionskurs. In «Donkey», einer Skulptur des Künstlers Zhang Huan, bespringt ein Esel den Jin-Mao-Turm, der bis vor kurzem das höchste Gebäude Chinas war. «Civilisation» von Bai Yiluo zeigt ein Dutzend Terrakotta-Köpfe, die von Mistgabeln durchstochen sind.
Die neue Saatchi-Galerie verfügt über 15 großzügige helle Räume, die auf vier Etagen verteilt sind. Die Sammlung Saatchis umfasst etwa 2500 Stücke. Saatchi musste seine frühere Galerie für zeitgenössische Kunst in einem Gebäude am Ufer der Themse 2005 räumen, nachdem der Mietvertrag mit den japanischen Eigentümern des Hauses direkt neben der Westminster Bridge aufgelöst worden war. Die klagenden Eigentümer hatten zahlreiche Vertragsbrüche geltend gemacht. |
























































