| Auf den Spuren von Horst Janssen: Grafikpreis für Anna Lea Hucht |
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| Mittwoch, 08. Oktober 2008 um 07:58 Uhr | ||
Anna Lea Hucht, Horst-Janssen- GrafikpreisUnter zehn Kandidaten habe die Jury sich einstimmig für die «minutiöse Beherrschung der fragilen Zeichen- und Aquarelltechnik» der Meisterschülerin von Erwin Gross an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe entschieden, gab am Dienstag das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg bekannt. Der von der Hüppe-Stiftung finanzierte Karriereanschub für Nachwuchskünstler gehört zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen für Grafik. Er umfasst 20 000 Euro und eine Ausstellung mit Katalog im Janssen-Museum.
Die Kandidaten für den alle drei Jahre vergebenen Preis hatten prominente Paten. Zehn bekannte Künstler und Kunstprofessoren, darunter Neo Rauch, Markus Oehlen und Christiane Möbus, waren gebeten worden, ein Nachwuchstalent ihrer Wahl zu nominieren. Die in Bonn geborene Hucht, die in Karlsruhe lebt und arbeitet, war von Daniel Roth vorgeschlagen worden. Roth war 2005 selbst Janssen- Grafikpreisträger und ist inzwischen Dozent in Karlsruhe.
Über die Preisvergabe hat eine fünfköpfige Jury entschieden, der unter anderem Jean-Christophe Ammann und Julian Heynen angehörten. In der Jury-Begründung zur Preisvergabe heißt es, Hucht sei «eine Künstlerin, die unbeirrt durch zeitgenössische Trends und Stile ihren ganz eigenen künstlerischen Weg geht». Das Horst-Janssen-Museum stellt die Preisträgerin vom 29. November bis 25. Januar in einer Ausstellung vor.
(Internet: www.horst-janssen-museum.de.)
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