| Stadt Freiburg will für umstrittenes Dix-Gemälde Entschädigung zahlen |
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| Donnerstag, 09. Oktober 2008 um 06:50 Uhr | ||
Otto Dix, Freiburg, GemäldeDas im Freiburger Museum für Neue Kunst ausgestellte Werk «Max John» aus dem Jahr 1920 solle in Freiburg bleiben, sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch auf Anfrage. Mit dem Ziel werde die Stadt Verhandlungen aufnehmen. Der jüdische Kunstsammler Fritz Glaser aus Dresden ist nach Angaben seiner Erben im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten zum Verkauf des Bildes gezwungen worden. Trifft dies zu, wäre das Werk NS-Raubkunst und die Stadt Freiburg unrechtmäßig in dessen Besitz.
«Wir erkennen an, dass der Verkauf des Bildes unter heutigen Gesichtspunkten vermutlich unrechtmäßig erfolgt ist», sagte die Sprecherin. Da das Bild in dem Freiburger Museum zu einem der bedeutendsten Werke zähle, sei die Stadt an dessen Verbleib interessiert. Wann die Verhandlungen beginnen, stehe noch nicht fest. Ebenso sei unklar, welchen Wert das Bild heute habe und wie hoch eine Entschädigungszahlung ausfallen könnte.
Der Expressionist Otto Dix (1891-1969) gilt als ein bedeutender Vertreter der klassischen Moderne. Die Stadt Freiburg hatte das Ölgemälde «Max John» 1959 bei einer Versteigerung für umgerechnet 2500 Euro erworben. |
























































