| Experte: Finanzkrise wird Kunstmarkt und Sponsoring treffen |
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| Sonntag, 12. Oktober 2008 um 09:12 Uhr | ||
Finanzkrise, KunstmarktZwar gelte Kunst, ähnlich wie Gold, als stabile Ersatzanlageform, aber «wenn die Rezession erst einmal tiefer greift, wird die Nachfrage nachlassen, und damit sinken dann auch die Preise», sagte der 39- Jährige in einem «Spiegel»-Interview. «Vor allem wird fürs erste die Zeit der richtig großen Deals vorbei sein. Da ist viel über Kredite zwischenfinanziert worden», sagte Hollein mit Blick auf die zuletzt boomende Gegenwartskunst mit Rekordpreisen.
Hollein, der in Frankfurt die Schirn-Kunsthalle und das Städel-Museum leitet, befürchtet auch Einbußen beim Kultursponsoring durch Privatunternehmen. «Mit dem Konkurs von Lehman geht uns eine jährliche Geldsumme im fünfstelligen Bereich verloren - aber wir haben noch viele andere Partner.» Die verbleibenden Unternehmen «werden sich wählerischer zeigen und fordernder auftreten». Auf die Frage, ob die eine oder andere Unternehmens-Sammlung sogar auf dem Kunstmarkt landen dürfte, sagte Hollein: «Das könnte passieren. Ob das klug ist, bezweifle ich. Für das Image eines Unternehmens sind solche Sammlungen häufig von enormer Bedeutung.» |
























































