| Anhaltische Gemäldegalerie bekommt 93 000 Euro von Getty-Stiftung |
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| Donnerstag, 16. Oktober 2008 um 07:25 Uhr | ||
Anhaltische Gemäldegalerie, Getty-StiftungDie Getty-Stiftung (Los Angeles) hat der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau 93 000 Euro zugesagt. Damit wird ein Katalog über Handzeichnungen aus dem 15. und 16. Jahrhundert finanziert. Rund 100 Zeichnungen würden nun mit Hilfe der aktuellen Forschungsliteratur neu bewertet und in den Kontext internationaler Sammlungsbestände gestellt, teilte die Stadt Dessau-Roßlau am Mittwoch mit. «Das amerikanische Engagement wird von der Anhaltischen Gemäldegalerie als eine Auszeichnung ihres Bestandes empfunden», hieß es weiter. Der Katalog soll Ende 2010 fertig sein.
Unter den Zeichnungen sind Werke des Regensburger Malers und Baumeisters Albrecht Altdorfer (um 1480-1538) und der Holbein- Familie. Den Katalog bearbeitet Guido Messling (Berlin), der als Kenner von Handzeichnungen der Dürerzeit gilt. Wissenschaftliche Berater des Projekts sind der Kustos für altdeutsche Zeichnungen am Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Roth, die Leiterin für Konservierung/Restaurierung am Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Irene Brüchle und Peter Rückert vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
Die im Jahr 1927 vom damaligen Freistaat Anhalt gegründete Gemäldegalerie im Schloss Georgium besitzt eine grafische Sammlung mit Handzeichnungen und Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts. Zudem ist sie die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt.Unter den Gemälden deutscher Künstler des 15. bis 19. Jahrhunderts befinden sich bedeutende Werke von Lucas Cranach dem Älteren und Pieter Brueghel.
(Internet: www.georgium.de)
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