| Museums-Übernachtung: «Drehendes Hotelzimmer» im Guggenheim |
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| Donnerstag, 16. Oktober 2008 um 07:29 Uhr | ||
Museums, Übernachtung, GuggenheimDie Installation «Drehendes Hotelzimmer» (Revolving Hotel Room) des deutschen Künstlers Carsten Höller ist ab dem 25. Oktober in der Rotunde des New Yorker Guggenheim Museums zu sehen. Tagsüber ist das Luxuszimmer Teil der Gruppenausstellung «theanyspacewhatever», nachts können es sich zahlende Besucher in dem breiten Doppelbett bequem machen. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Januar.
Das «Zimmer» besteht aus drei versetzt übereinander angeordneten runden Glasscheiben, die sich im Zeitlupentempo in verschiedene Richtungen drehen. Neben dem Bett gibt es auch noch Tisch und Stühle, Bademantel, flauschige Hausschuhe und Frühstück sind inklusive. Ein Schnäppchen ist die Übernachtung in dem historischen Frank Lloyd Wright-Gebäude an der Fifth Avenue jedoch nicht: Einmal schlafen kostet bis zu 799 Dollar (590 Euro), Studentenrabatt liegt bei 259 Dollar. Privatsphäre gibt es keine, denn Sicherheitsleute halten sich die ganze Nacht im Museum auf.
Der Künstler Carsten Höller wurde 1961 in Brüssel geboren und machte sich vor allem mit spektakulären Installationsprojekten einen Namen. 2006 hatte er in der Londoner Tate Modern eine Riesenrutsche in der Eingangshalle aufgebaut. Sein «Drehendes Hotelzimmer» war im April bereits im Kunsthaus Bregenz zu sehen. Nach Museumsangaben waren damals alle Nächte ausgebucht.
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