| Alte niederländische Meister treffen auf Neue Leipziger Schule |
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| Freitag, 17. Oktober 2008 um 07:50 Uhr | ||
alte niederländische Meister, Neue Leipziger SchuleIn der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau wird am 25. Oktober eine Schau mit Stillleben dieser beiden Kunstrichtungen gezeigt. Es handelt sich um rund 60 Exponate aus der Privatsammlung des Herrenausstatter-Familienunternehmens SOR Rusche (Oelde/NRW). «Stillleben werden von jungen Künstlern wieder entdeckt», sagte der Direktor der Gemäldegalerie, Norbert Michels, am Donnerstag. «Für uns ist die Kombination von alten und jungen Künstlern so reizvoll, weil wir damit altes und junges Publikum anlocken können.» Die Schau endet am 11. Januar.
Die Werke stammen von weniger bekannten Malern, darunter die Holländer Cornelis Gysbrechts und Pieter Claesz und die in Leipzig ausgebildeten Maler Stefan Stössel und Jan Dörre. Zur Vernissage spricht der Geschäftsführer der SOR Rusche GmbH, Thomas Rusche, dessen Vater bereits holländische Malerei gesammelt hat.
Die im Jahr 1927 vom damaligen Freistaat Anhalt gegründete Gemäldegalerie im Schloss Georgium besitzt die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt. Unter den Gemälden deutscher Künstler des 15. bis 19. Jahrhunderts befinden sich bedeutende Werke von Lucas Cranach dem Älteren und Pieter Brueghel. Zudem besitzt sie eine grafische Sammlung mit Handzeichnungen und Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts.
(Internet: www.georgium.de)
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