| Berggruen-Kritik an Berliner Behörden: Zu harte Auflagen für Museum |
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| Samstag, 18. Oktober 2008 um 09:31 Uhr | ||
Nicolas Berggruen, Kritik, Berliner BehördenBerlin könne sich nicht entscheiden oder mache «utopische Bauauflagen» nach dem Motto «bloß nicht zu hoch, nicht zu modern, nicht zu nah am Spree-Ufer», sagte der Sohn des 2007 gestorbenen und in Berlin beigesetzten Kunstsammlers Heinz Berggruen in der «Welt am Sonntag». Heinz Berggruen hatte seine hochkarätige Sammlung moderner Kunst einem nach ihm benannten Museum am Schloss Charlottenburg übergeben.
Er plane in Berlin «etwas Neues, Modernes», betonte Nicolas Berggruen, der gleichzeitig die «harten Auflagen der Stadt» attackierte, die sich damit selbst im Wege stehen würde. «Der Alexanderplatz, die Spree, Tempelhof - alles Traumlagen, wo großartige Architektur entstehen könnte. Norman Foster und Richard Rogers zum Beispiel haben London an der Themse immens aufgewertet. Das Gleiche in Paris: all die neuen Museen an der Seine.»
Bereits in früheren Interviews hatte Berggruen gesagt, dass er einen herausragenden Museumsbau für zeitgenössische Kunst neben dem Hauptbahnhof und in der Nähe der Regierungsbauten in der Hauptstadt für einen Gewinn halte. Es gebe aber auch andere Grundstücke in Mitte oder Kreuzberg, die er für geeignet halte.
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