| Große-Brockhoff lobt Ludwig und Morsbroich wegen Richter-Schauen |
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| Sonntag, 19. Oktober 2008 um 12:17 Uhr | ||
Museum Ludwig, Museum Morsbroich, Gerhard Richter«Dass zwei Museen zeitgleich Ausstellungen zu einem Künstler präsentieren, ist nicht ungewöhnlich. Lobenswert und vorbildlich ist, dass sie die Vorhaben als gemeinsame Sache betrachten und kooperieren und sich nicht als Konkurrenten verstehen», sagte Große-Brockhoff laut Mitteilung der Staatskanzlei zu den am Samstag eröffneten Ausstellungen. Sich gegenseitig zu befruchten und Synergien zu nutzen seien richtig Strategien für die Arbeit aller Museen in NRW.
Etwa 40 Großformate des weltweit geschätzten Künstlers sind von Samstag an (bis 1. Februar 2009) im Kölner Museum Ludwig zu sehen. Die aus Privatsammlungen und internationalen Museen stammenden Leihgaben seien teils erstmals in Deutschland ausgestellt, sagte Ausstellungskurator Ulrich Wilmes. Im nahen Leverkusen werden im Museum Morsbroich bis zum 18. Januar rund 500 bisher nie öffentlich gezeigte übermalte Fotografien des 76-jährigen Wahlkölners gezeigt, dessen Lebenswerk um die «Erforschung» des Mediums Malerei kreist.
(Internet: www.museum-ludwig.de und www.museum-morsbroich.de)
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