| Ausstellung erinnert an Gründung der Kronberger Malerkolonie |
|
|
|
| Montag, 20. Oktober 2008 um 06:59 Uhr | ||
Kronberger Malerkolonie, AusstellungUnter dem Titel «Auf zum Taunus» zeigt die Museumsgesellschaft Kronberg bis zum 18. Januar rund 40 Gemälde und Skizzen der wichtigsten Vertreter der Kolonie. Diese zählt zu den frühesten und bedeutendsten Malerkolonien in Deutschland.
Zu sehen sind vor allem großformatige Landschafts- und Städteansichten in Öl. Die meisten stammen aus Privatbesitz, einige sind Leihgaben des Städelschen Kunstinstituts Frankfurt und der Kunsthalle Bremen. Nach Angaben des Veranstalters werden einige Exponate erstmals öffentlich gezeigt. Die Arbeiten dokumentieren die Entwicklung der Kolonie vom Biedermeier zum Impressionismus sowie das romantische Streben zur Natur.
Von der Entstehung der Kolonie bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten bis zu 60 Künstler in dem Taunusstädtchen, darunter viele, die am Städel wirkten. Die wichtigsten sind Jakob Becker, Anton Burger und Jakob Fürchtegott Dielmann. Mit dem Aufkommen des Impressionismus löste sich die Kolonie allmählich auf. Ihre beiden letzten Vertreter, Fritz Wucherer und Emil Rumpf, starben 1948.
(Die Ausstellung hat mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.) (Internet: www.kronberger-maler.de) |
























































