994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Kunstwerke als «Denkmodelle» - Künstler Ludger Gerdes ist tot PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. Oktober 2008 um 07:14 Uhr

Share

Ludger Gerdes, Denkmodelle

Der 1954 bei Cloppenburg geborene Maler und Bildhauer, der in der Nacht zu Freitag bei einem schweren Autounfall nahe Dülmen in Westfalen ums Leben gekommen ist, galt bei Kennern als einer der «Stillen» unter den wichtigen Künstlern seiner Generation. Seit den 1980er Jahren war er mit seinem Werk aus Malerei, Grafik und Plastik in zahlreichen Ausstellungen präsent. Die Todesnachricht kam am Montag von der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, an der Gerdes seit 2005 als Professor für Malerei gelehrt hat. Das Auto des Künstlers war auf der Autobahn 43 bei Dülmen (Kreis Coesfeld) in einen schweren Zusammenstoß verwickelt, bei dem auch ein zweiter Autofahrer gestorben ist.

 

Mit seinem markanten Beitrag für die Skulptur-Projekte in Münster war Gerdes einem größeren Kunst-Publikum bekanntgeworden: Ein «Schiff für Münster» hieß der «Zweimaster», den er inmitten einer Wasserfläche mit Bug und Heck und Kajüte errichtet hat. Schon 1982 war der ehemalige Student Gerhard Richters an der Kunstakademie in Düsseldorf auf der Kasseler Documenta präsent.

 

In den 1980er Jahren und frühen 1990er Jahren hat sein Werk die international tätige Avantgarde-Galerie Konrad Fischer in Düsseldorf vertreten - die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt war über Jahrzehnte der Lebensmittelpunkt von Gerdes. Ausgezeichnet wurde der Künstler, der auch an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe unterrichtet hat, unter anderem im Jahr 1994 mit dem Sprengel-Preis für Bildende Kunst in Hannover.

 

Die Frage nach Rolle und Aufgabe von Kunst hat Gerdes zeitlebens umgetrieben. Gerade im Öffentlichen Raum wollte er darauf mit seinen Arbeiten antworten: Werke, die im Expertenurteil «visuelle Metaphern» und «Denkmodelle» sind, die zur Kommunikation anregen. Dazu zählt die Gestaltung des Walter Sedlmayer-Platzes in München (2003) ebenso wie eine Arbeit in Marl, die als «Neon-Stück» am Rathaus der Ruhrgebietsstadt prangt. Das Wort «Angst» leuchtet dort in gelber Schreibschrift.

 

Bekannter noch ist das «Schrift-Stück», von dem ein Exemplar im Garten des Krefelder Museums Haus Lange zu sehen ist und das ebenso nüchtern wie leidenschaftlich von der Vielschichtigkeit des Individuums erzählt. «Ichs dürfen können wollen sollen müssen sterben», hat Gerdes - in Neon gebogen, in Sandstein geritzt - als unausweichliche Tatsache des Kreislaufes von Leben und Tod in den öffentlichen Raum «geschrieben».


Tags: mso  style  gerdes  font  theme  abstrakte kunst  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.