| Ausstellung würdigt Schweriner Hofmaler Theodor Schloepke |
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| Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 22:00 Uhr | ||
Hofmaler, Theodor SchloepkeErstmals werden nach Angaben des Museums vom Mittwoch Vorstudien zu dem 3,64 mal 4,94 Meter großen Ölbild gezeigt, das Schloepke während eines zweijährigen Aufenthalts in Paris im Atelier des französischen Schlachtenmalers Horace Vernet (17891863) malte.
Das Bild zeigt den Tod des Obotritenfürsten Niklot im Jahr 1160 in einer Schlacht während des zweiten Wendenkreuzzugs von Heinrich dem Löwen. Niklots Sohn Pribislaw erhielt den größten Teil des Landes, das spätere Mecklenburg, sieben Jahre später jedoch als Lehen zurück. Niklot gilt als Begründer des mecklenburgischen Fürstenhauses, das bis 1918 regierte.
In der Schau, die bis zum 11. Januar gezeigt wird, dokumentieren mehr als 100 Zeichnungen aus dem Schweriner Kupferstichkabinett die Pariser Zeit von Schloepke, wie das Museum weiter mitteilte. Dazu gehörten Porträts, Karikaturen, Landschaften, Architekturstücke und Genreszenen. Bei Restaurierungen vor der Ausstellung seien handschriftliche Notizen und Zeichnungen auf den Rückseiten sichtbar geworden, was neue Erkenntnisse für die Schloepke-Forschung bringe.
Das Staatliche Museum Schwerin besitzt nach eigenen Angaben 42 Gemälde und mehr als 900 Zeichnungen des Künstlers, der unter anderem im Atelier des bedeutenden Berliner (Pferde-)Malers Franz Krüger studiert hatte. Zur Ausstellung liegt ein Katalog vor.
(Internet: www.museum-schwerin.de) |
























































