| Zeitung: Teile der Kunstsammlung Rau bald im Arp Museum zu sehen |
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| Freitag, 24. Oktober 2008 um 21:57 Uhr | ||
Kunstsammlung Rau, Arp MuseumDies hätten das Kinderhilfswerk UNICEF, dem die Sammlung vererbt wurde, und das rheinland-pfälzische Kulturministerium in Mainz beschlossen. UNICEF- Sprecherin Helga Kuhn bestätige am Donnerstag in Köln Gespräche mit dem Ministerium, sagte aber auch, es gebe Verhandlungen «mit verschiedenen Museen». Wenn Ort und Zeit der Ausstellung feststünden, werde die Hilfsorganisation die Öffentlichkeit informieren. Im Zeitungsbericht hieß es, die Einigung solle in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.
Um die Gemäldesammlung des 2002 gestorbenen Mäzens Gustav Rau war vor Gericht jahrelang gestritten worden. In der vergangenen Woche einigten sich UNICEF und die Angehörigen Raus außergerichtlich. Nach dieser Einigung bekommt UNICEF die Sammlung. Der Erbschein vom Landgericht Konstanz sei aber noch nicht eingetroffen, sagte Kuhn am Donnerstag: «Wir erwarten ihn in Kürze.» Die Kollektion mit einem Schätzwert von mehreren Millionen Euro umfasst Werke von Lucas Cranach, Claude Monet, Paul Cézanne, Max Liebermann und August Macke.
Ausgestellt werden soll der Kern der Sammlung, der nach den Wünschen Raus noch bis 2026 zusammenbleiben soll. Den Rest will UNICEF verkaufen.
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