| Schloss Wilhelmshöhe zeigte alte Niederländer der Sammlung Kremer |
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| Freitag, 24. Oktober 2008 um 22:16 Uhr | ||
Sammlung Kremer, Museum Schloss Wilhelmshöh50 Bilder seien herausragende Werke der holländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts, teilte das Museum mit. Die von individuellen Vorlieben geprägte Sammlung zeichne sich durch ein breites Spektrum aus: «Mit Rembrandt und seiner Schule sowie den Utrechter Caravaggisten sind zwei Schwerpunkte in der Ausstellung gesetzt. Hinzu kommen Meisterwerke von Frans Hals, Adriaen Brouwer, Pieter de Hooch, Michael Sweerts, Gerrit Dou und weiteren Künstlern, die auch in der Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe vertreten sind.»
Die Sammlung Kremer biete somit eine kongeniale Ergänzung der Gemäldegalerie, deren Bestand auch auf einen Privatsammler zurückgehe: Landgraf Wilhelm VIII. Das Museum präsentiert die Gemälde im Ambiente eines holländischen Grachtenhauses. Die Besucher empfangen Impressionen aus dem Holland der Gegenwart - inklusive Hollandrad. Den niederländischen «Caravaggisten», die von Michelangelo da Caravaggio beeinflussten Maler, haben ebenso Raum wie religiöse Themen oder die Porträtmalerei.
Das Herzstück der Ausstellung bildet der Rembrandt-Raum, in dem Druckplatten von Rembrandt sowie Werke seiner Schüler und Nachfolger zu betrachten sind. Glanzstück der Ausstellung ist der Rembrandt der Kremers: «Alter Mann mit Turban» von etwa 1627. Mit ihm verbindet sich eine besondere Geschichte: Das Bild war zunächst Jacques des Rousseaux, einem Schüler Rembrandts, zugeschrieben. Erst die Restaurierung des Bildes brachte die Signatur RHL zutage. Das Rembrandt Research Projekt bestätigte die Zuschreibung. |
























































