| «Sturm» auf Dauer in der Städtischen Galerie Delmenhorst |
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| Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 07:23 Uhr | ||
Städtische Galerie Delmenhorst, SturmUnter dem Titel «Meisterwerke der Sammlung Stuckenberg» beginnt an diesem Freitag (31.10.) die Schau, in deren Mittelpunkt der in Delmenhorst aufgewachsene «Sturm»-Maler Fritz Stuckenberg (1881 - 1944) steht. Außerdem werden Papierarbeiten der mit Stuckenberg befreundeten Avantgardisten von Paris und Berlin in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gezeigt. Dazu gehören Wassily Kandinsky, Franz Marc, Lyonel Feininger und Paul Klee.
Im Unterschied zu seinen Freunden, die weltberühmt wurden, geriet Stuckenberg nach großen Anfangserfolgen in Paris und Berlin für Jahrzehnte in Vergessenheit. Grund war eine schwere Erkrankung, die ihn bereits in den 20er Jahren zwang, in sein Elternhaus und damit in die Kunstprovinz zurückzukehren. Der Mitbegründer von Futurismus und Kubismus wurde erst in jüngerer Zeit als «Pionier der Moderne» wiederentdeckt.
Mit Unterstützung von öffentlichen und privaten Förderern hat die Delmenhorster Galerieleiterin Barbara Alms die Stuckenberg-Sammlung vergrößern und mit Arbeiten seiner Weggenossen erweitern können. In der Dauerausstellung in der Remise der Gründerzeitvilla, in der die Galerie untergebracht ist, werden 60 Gemälde und Zeichnungen von Stuckenberg gezeigt, ergänzt um Zeichnungen und Grafiken seiner prominenten Kollegen.
(Die Städtische Galerie Delmenhorst ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr, donnerstags bis 20.00 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 3 Euro; Internet: www.staedtische-galerie-delmenhorst) |
























































