| Mehr Platz für Expressionisten im Landeskunstmuseum Moritzburg |
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| Mittwoch, 03. September 2008 um 07:36 Uhr | ||
Landeskunstmuseum Moritzburg, ExpressionismusAm 10. Dezember 2008 wird ein rund 18 Millionen Euro teurer Neubau mit mehr als 2000 Quadratmetern zusätzlicher Ausstellungsfläche eröffnet, wie das Museum am Dienstag mitteilte.
Damit können erstmals seit mehr als 100 Jahren wieder große Teile der umfangreichen Kunstschätze des Hauses präsentiert werden. Dazu gehört auch die Sammlung des Würzburgers Hermann Gerlinger mit einer Vielzahl an expressionistischen Werken von Künstlern der «Brücke». Dazu zählen unter anderem Arbeiten von Max Pechstein (1881-1955), Emil Nolde (1867-1956) und Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938).
Die Moritzburg will ein Zentrum für Klassische Moderne werden. Das Museum leidet seit Jahrzehnten unter Raummangel. Mit der Erweiterung nach Plänen der Architekten Fuentsanta Nieto und Enrique Sobejano (Madrid) vergrößert sich die Ausstellungsfläche auf 3700 Quadratmeter. Zur Eröffnung des Neubaus wird Bundespräsident Horst Köhler erwartet.
Die Moritzburg, zwischen 1484 und 1513 erbaut, war Residenz des mächtigen Kardinals Albrecht von Brandenburg, Kurfürst und Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Er galt als ein großer Kunstliebhaber. Seit 1904 beherbergt die Moritzburg ein Museum.
(Internet: www.moritzburg.sachsen-anhalt.de)
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