| Zukunft der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank noch unklar |
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| Mittwoch, 03. September 2008 um 07:49 Uhr | ||
Bankenfusion, Dresdner Bank, Kulturstiftung«Es gibt noch keine Vorstellungen», sagte Stiftungsvorstand Eckehard Martens am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Wenn die Dresdner Bank in der Commerzbank AG aufgehe, führe das nicht automatisch zu einem Untergang der Kulturstiftung. Sie sei eine eigenständige juristische Person und «auf Dauer» gegründet. Man müsse nun überlegen, was aus dem Namen werde. Ende September soll die Zukunft der Stiftung im Vorstand zur Sprache kommen. Voraussichtlich im November tagt das Kuratorium, in dem auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) einen Sitz hat.
Die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank war 1991 entstanden und fördert Künstler aus der Elbestadt. Seitdem hat sie zahlreiche Förderprojekte mit rund 10,1 Millionen Euro unterstützt. Allein 2007 steckte sie rund 320 000 Euro in Kultur, Kunst, Wissenschaft und Städtebau. Mit ihrem Engagement bekenne sich die Bank zu ihrer Gründungsstadt Dresden, erklärte die Stiftung bei der Vorlage ihres Jahresberichts 2007 im Mai. Sie wolle auch künftig innovative Projekte auf dem Weg der Stadt zu einer wichtigen Kultur- und Wissenschaftsmetropole in Europa fördern, hieß es. Mit Preisen würdigt die Stiftung seit Jahren Initiativen und Projekte, die für die Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten eintreten.
«Sollte die Bankenfusion dazu führen, dass der traditionsreiche Name Dresdner Bank aufgegeben wird, wäre das ein Verlust. Die Dresdner waren immer stolz darauf, dass diese Traditionsbank den Namen unserer Stadt in sich trägt», sagte Oberbürgermeisterin Orosz der dpa. Die Dresdner Bank habe diese besondere Verbindung mit ihrem Engagement für die Frauenkirche und mit der Kulturstiftung Dresden mit Leben erfüllt. «Dafür sind die Dresdnerinnen und Dresdner sehr dankbar. Ich hoffe, dass diese einmalige partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen einer Bank und Dresden auch unter dem neuen Namen der Commerzbank in Zukunft erfolgreich weitergeführt wird.»
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