| Besitzer: «Berliner Straßenszene» nicht nach Deutschland zurück |
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| Donnerstag, 04. September 2008 um 07:38 Uhr | ||
Berliner Straßnszenen, KirchnerDer neue Besitzer, der amerikanische Kosmetikerbe Ronald Lauder, und seine Neue Galerie in New York teilten am Mittwoch mit, entgegen Berichten in Deutschland nähmen sie an keinerlei Verhandlungen zum Verleih des Bildes an das Brücke-Museum in Berlin teil. Museumsdirektorin Magdalena Moeller hatte dagegen erst vergangene Woche erklärt, sie stehe mit Lauder in Gesprächen über eine Leihgabe für eine große Kirchner-Ausstellung.
Um das Bild, das lange im Brücke-Museum hing, gibt es seit Jahren ein erbittertes Tauziehen. Die Stadt Berlin hatte das zwischen 1913 und 1914 entstandene Gemälde 2006 in einer umstrittenen Entscheidung an die Erben des früheren jüdischen Besitzers zurückgegeben, die es wenige Monate später zum Verkauf anboten. Lauder ersteigerte es im November 2006 für 38 Millionen Dollar (knapp 25 Millionen Euro). Gegner der Rückgabe bezweifeln bis heute die Rechtmäßigkeit der Berliner Entscheidung. Ihrer Ansicht nach ist nicht ausreichend geklärt, ob das Bild zur NS-Zeit wirklich zwangsverkauft wurde, die Rückgabe an die Erben also überhaupt notwendig war.
Lauder hat eigenen Angaben zufolge Berliner Hoffnungen auf eine vorübergehende «Heimkehr» des Bildes bereits im vergangenen Jahr eine Absage erteilt. «Dr. Magdalena Moeller, die Direktorin des Brücke- Museums, ist in einem Brief vom 22. Oktober 2007 informiert worden, dass eine Leihgabe nicht möglich sein würde», teilte der Kunstsammler mit. «Es hat danach keine weitere Diskussion mit ihr zu dem Thema gegeben.» Die «Berliner Straßenszene» gilt als ein Schlüsselwerk des deutschen Expressionismus. |
























































