| Kunst von Holocaust-Überlebenden in London ausgestellt |
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| Donnerstag, 04. September 2008 um 21:40 Uhr | ||
Kunst, HolocaustDas Imperial War Museum zeigt bis Ende August kommenden Jahres die künstlerische Antwort auf das Grauen der Konzentrationslager während der deutschen Nazi-Herrschaft. Dabei werden in «Unspeakable: The Artist As Witness To The Holocaust» (Unaussprechlich: Der Künstler als Zeuge des Holocaustes) sowohl die Arbeiten von Überlebenden gezeigt als auch die Werke zeitgenössischer Künstler.
Von Roman Halter, der als Kind in Auschwitz war und als einziger seiner Familie überlebte, ist beispielsweise «Schlomo 1» ausgestellt - eine Hommage an seinen Bruder, der in einem Konzentrationslager erhängt wurde. Auch die zeitgenössische Künstlerin Jenny Stolzenberg, deren Vater Dachau überlebte, stellt ihre in Kunst verarbeiteten Erlebnisse aus. Der Brite Eric Taylor, der als einer der ersten Soldaten Bergen-Belsen im April 1945 betrat, ist ebenfalls zu sehen.
Kuratorin Ulrike Smalley sagte, «Unspeakable» zeige die künstlerische Antwort über sechs Jahrzehnte auf die Juden-Verfolgung der Nazis. «Malen gab mir den einzigen Trost, es hat mir geholfen, Wunden zu heilen», sagte Alicia Melamed Adams, deren Eltern 1943 erschossen wurden. Edith Birkin, die in dem Ghetto Litzmannstadt in Polen lebte und zum Waisenkind wurde, erklärte: «Ich wollte zeigen, wie es sich als Mensch anfühlt, der in einem erschöpften, abgemagerten, seltsam aussehenden Körper steckt, und der für immer von seiner Familie getrennt wurde.»
(Internet: Imperial War Museum: www.iwm.org.uk)
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