| Berliner «Kunsthalle auf Zeit» auch Produktionsort für Künstler |
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| Donnerstag, 04. September 2008 um 21:44 Uhr | ||
Berlin, Kunsthalle auf ZeitAcht «malende Fassadenkletterer» haben den von Gerwald Rockenschaub entwickelten Entwurf einer «gepixelten» weißen Wolke auf blauem Grund auf die Außenwände angebracht.
Die «Kunsthalle auf Zeit» soll «ein Schaufenster für Kunstprojekte sein und in den nächsten zwei Jahren als Produktionsort mit den Künstlern zusammen neue, ungewöhnliche Formate entwickeln», betonte Kulturstaatssekretär André Schmitz am Donnerstag in einer Mitteilung. Mit der «gepixelten Wolke» des Wahlberliners Rockenschaub werde diese Idee vier Monate nach dem ersten Spatenstich erstmalig verwirklicht.
Dieses «Schaufenster», das durch bürgerliches Engagement entstanden sei, sei für den Berliner Senat auch «Aufforderung und Ansporn, einen dauerhaften Ort zur Präsentation zeitgenössischer Kunst in Berlin zu schaffen». Für diese staatliche Kunsthalle ist unter anderem ein Gelände in der Nähe des Hamburger Bahnhofs im Gespräch.
Die Kunsthalle am Schlossplatz muss 2010 mit dem Beginn der Bauarbeiten für das Humboldt-Forum und dem teilweisen Wiederaufbau des Stadtschlosses wieder entfernt werden. Sie wurde von dem österreichischen Architekten Adolf Krischanitz entworfen. Die erste Ausstellung wird Werke der in Johannesburg geborene Künstlerin Candice Breitz zeigen. Die Kunsthalle hat eine Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern und einen Ausstellungsraum von 600 Quadratmetern. Dazu gehört auch ein Café. |
























































