| Millionenklage von Sotheby's gegen Internet-Tycoon |
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| Donnerstag, 04. September 2008 um 21:53 Uhr | ||
geschönte Wertfeststellung, Kunst, Sotheby´sWie die «New York Post» am Donnerstag berichtete, handelt es sich bei der Summe um den Verkaufspreis für drei Bilder, die der Gründer des Medienunternehmens CNet im Mai ersteigert, aber bisher nicht bezahlt hat. Zudem macht das Auktionshaus Zinsen und Schadenersatzansprüche geltend.
Zu den drei Bildern gehört auch das volkstümlich-naive Gemälde «Königreich des Friedens» des US-Malers Edward Hicks (1780-1879), das Minor bei der Auktion im Mai für den Rekordpreis von 9,6 Millionen Dollar ersteigerte. «Sotheby's hat mehrere Versuche unternommen, das Geld von Minor zu bekommen, aber er weigerte sich», heißt es nach Angaben der Zeitung in der Klageschrift.
Minor wirft dem Auktionshaus dagegen vor, es habe ein Eigeninteresse an einem möglichst teuren Verkauf das Bildes gehabt, weil der damalige Besitzer 11,5 Millionen Dollar Schulden bei ihnen hatte. Die Sotheby's-Angaben zum Wert des Bildes könnten deshalb geschönt gewesen sein. Die Klage wurde am Mittwoch bei einem Bundesgericht in New York eingereicht.
Minor gilt als erfolgreicher Geschäftsmann. 1993 hatte er in San Francisco das Internetunternehmen CNet gegründet, das dieses Jahr für 1,8 Milliarden Dollar von dem US-Medienkonzern CBS gekauft wurde. |
























































