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Dienstag, 09. September 2008 um 07:41 Uhr |
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Günter Brus, Ausstellung, Wien Er gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Künstler der Gegenwart, der jedoch immer wieder polarisierte. Mit seiner Verurteilung endete 1968 eine Aktion in der Wiener Universität, bei der er sich unter anderem öffentlich mit Rasierklingen schnitt, urinierte und onanierte, während er die österreichische Nationalhymne sang. Im MAK sind seit Dienstag (9.9.) bis zum 25. Januar nächsten Jahres rund 300 bisher eher unbekannte Einzelarbeiten und Bild- Dichtungen aus den 1970er und 80er Jahren zu sehen. Brus führe die Zeichenfeder ebenso wie seinerzeit die Rasierklinge, so das Museum.
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