| Yoko Ono setzt sich für Frieden ein |
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| Mittwoch, 10. September 2008 um 06:56 Uhr | ||
Yoko Ono, Frieden«Wir hinterlassen ihnen eine schreckliche Welt, wir müssen ihnen aber eine friedliche Welt hinterlassen», sagte die 75-Jährige am Dienstag in der Bielefelder Kunsthalle am Rande eines Besuchs ihrer Ausstellung «Yoko Ono. Between the Sky and my Head» (bis 16. November 2008). Sollten tatsächlich alle Menschen ihr Motto «Imagine Peace» - «Stelle Dir den Frieden vor» - beherzigen, «dann werden wir Frieden haben», sagte sie. «Wichtig ist, sich den Frieden vorzustellen.» Es ist die europaweit bisher größte Schau mit Werken der Witwe des Beatles- Mitgründers.
Der Frieden war Yoko Ono immer ein wichtiges Anliegen. Bekannt wurde sie vor allem mit spektakulären Kunstaktionen mit politischem Anspruch. So sorgte sie einst mit einem Protestfilm gegen den Vietnamkrieg für Aufsehen. In dem Streifen «Bottoms» zeigte sie 80 Minuten lang insgesamt 365 nackte Hintern in Großaufnahme. Besonders junge Menschen «profitieren direkt vom Weltfrieden», sagte sie.
Ihre Arbeit seien Konzepte, erklärte die Künstlerin. Diese Konzepte zum Leben zu erwecken, erfordere Kreativität und Teilnahme der Besucher. Begeistert äußerte sie sich über ihr Werk mit dem Titel «Meine Mami ist wunderschön» mit fünf leeren Leinwänden, die die Besucher mit Fotos ihrer Mütter füllen sollen. «Ich war so überrascht», sagte Ono zu den vielen Zetteln. «Ich weiß jetzt etwas besser über deutsche Frauen Bescheid.» Inspiration sei bei ihr spontan, komme aber immer aus dem Herzen. «Ich habe Antennen, die es auffangen», sagte sie. |
























































