| Nordrhein-Westfalen für Erhalt der Künstlersozialversicherung |
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| Donnerstag, 11. September 2008 um 07:23 Uhr | ||
Künstlersozialversicherung, Nordrhein-WestfalenNRW- Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff sagte am Mittwoch: «Die Künstlersozialversicherung ist eine kulturpolitische Errungenschaft, die der Lebens- und Einkommens-Realität von Künstlern und Publizisten Rechnung trägt.» Dass es für diese Selbstständigen einen ähnlichen Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung gebe wie für Arbeitnehmer, sei gerecht, «weil die schöpferische Tätigkeit von Künstlern und Publizisten für die Gesellschaft wichtig ist».
Mehrere Länder wollen die Künstlersozialversicherung abschaffen oder «zumindest unternehmerfreundlich reformieren». Der nordrhein- westfälische Staatssekretär betonte in seiner Reaktion: «Künstlerinnen und Künstler sollen keine "Randexistenz" führen müssen. Die überwiegende Zahl der Künstlerinnen und Künstler und Publizisten arbeiten als Selbstständige und verfügen im Durchschnitt über sehr geringe Jahreseinkommen zwischen 10 000 bis 12 000 Euro im Jahr.» In allen Kunstsparten erzielten nur wenige Künstler und Publizisten dauerhaft Einkommen, die eine eigene Absicherung ermöglichten. Besonders Altersarmut sei ein großes Problem.
Grosse-Brockhoff wies in Düsseldorf darauf hin, dass das kulturelle Klima eines Landes nicht nur von «Spitzenkünstlern mit Spitzeneinkommen» lebe, sondern vom breiten Spektrum professioneller kreativer Künstler. «Etwa 150 000 Künstlerinnen und Künstler sind in der Künstlersozialversicherung, etwa die Hälfte sind Bildende Künstler, dann Schauspieler, Musiker oder Journalisten», hieß es. Allein in Nordrhein-Westfalen sind es laut Staatskanzlei 35 000. |
























































