| Neue Nationalgalerie in Berlin feiert 40. Geburtstag |
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| Freitag, 12. September 2008 um 06:47 Uhr | ||
Neue Nationalgalerie, Berlin, GeburtstagDazu gibt es an diesem Tag einen «offenen Gesprächsabend» mit Künstlern, Architekten und Zeitzeugen sowie Filmvorführungen und Gastronomie auf der Terrasse, wie die Staatlichen Museen am Donnerstag mitteilten.
Der «Tempel der Moderne», ein heute als Klassiker der Architekturgeschichte geltender Pavillonbau aus Glas und Stahl, wurde am 15. September 1968 als letzter Entwurf Mies van der Rohes (1886-1969) mit einer Mondrian-Ausstellung eröffnet. Der Bau war im seinerzeit noch geteilten Berlin auch als Gegenstück zur Alten Nationalgalerie auf der damals im Berliner Ostsektor liegenden Museumsinsel gedacht. In der Nachbarschaft am Kulturforum (mit dem angrenzenden Potsdamer Platz) befinden sich die Gemäldegalerie Alter Meister, die Philharmonie, die Staatsbibliothek, das Kunstgewerbemuseum und das Musikinstrumentenmuseum.
Zur Sammlung der Neuen Nationalgalerie gehören Hauptwerke von Picasso, Kirchner, Beckmann, Dix, Klee, Bacon, Newman, Stella und Richter. Zu den herausragenden Ausstellungen gehörten neben den Retrospektiven zu Yves Klein (1976), Ernst Ludwig Kirchner (1980), Rebecca Horn (1994), Georg Baselitz (1996) und Paul Gauguin (1999) auch die großen Schauen des New Yorker MoMA (2004) und des Metropolitan Museum of Art (2007). 1982 attackierte ein 29-jähriger Student 1982 das weltberühmte Gemälde «Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau» von Barnett Newman und beschädigte es mit einem stumpfen Gegenstand erheblich. |
























































