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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Boom, Zensur und Spekulation - Rummel um chinesische Kunst wächst PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 14. September 2008 um 18:11 Uhr

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chinesische Kunst, Boom, Trend

Lorenzo Rudolf steht an der Spitze des Rummels. Der Schweizer hat mit der zweiten ShContemporary die größte Kunstmesse in Asien geschaffen. Der künstlerische Boom in Asien entspringt aus seiner Sicht dem rasanten wirtschaftlichen Wachstum, das auch eine «gewisse Liberalisierung» geschaffen habe. Der weltweite Kunstmarkt sei aber immer noch viel zu sehr auf Amerika und Europa fokussiert, werde dort sogar protegiert.


Mit seiner Shanghaier Messe habe Asien jetzt eine Plattform, «auf der nicht nur asiatische Kunst gezeigt, sondern auch in einen Dialog mit westlicher Kunst gestellt werden kann», sagt Rudolf, der als Leiter der Art Basel und der Frankfurter Buchmesse bekannt wurde.

 

In der jungen Kunstszene Chinas sei heute künstlerisch «alles vorhanden», findet Rudolf. «Es gibt die, die immer noch voll provozieren und zwar mit einer Kraft die ihresgleichen sucht.» Andere wiederum hätten ihren Stil und ihren Markt gefunden - produzierten vor allem dafür. «Aber dann gibt es auch solche, die ganz seriös versuchen, sich zu finden, immer wieder neu zu finden», sagt Rudolf, der persönlich vor allem die jüngere Generation in China spannend findet, die sehr konzeptionell arbeite.

 

Kulturelle Verständnisprobleme zwischen Ost und West verringerten sich zusehends. «All diese Künstler, egal woher sie kommen, haben natürlich ihre Wurzeln und ihren Hintergrund», sagt Rudolf. «Aber letztendlich wird in der zeitgenössischen Kunst eine Sprache entwickelt, die auch von anderen Kulturkreisen verstanden werden kann.» Kunst als Brücke, als Tür. «Sie können heute einen chinesischen, indonesischen oder indischen Künstler problemlos neben einen westlichen Künstler hängen und es entsteht ein Dialog.»

 

Nur kleine Schatten gab es auf der Samstag endenden Kunstmesse, an der rund 150 Galeristen aus 25 Ländern teilgenommen haben. Chinas Sittenwächter wollten dem belgischen Konzeptkünstler Wim Delvoye nicht erlauben, acht tätowierte, lebende Schweine in den «Outdoor Projects» zu zeigen. Ebenso wurde ein zweites Werk zensiert. Zwar ist Zensur in China eigentlich verkaufsfördernd, doch schienen die Gründe weniger in der Politik, sondern eher in der allgemein erhöhten Sensibilität um die Olympischen und Paralympischen Spiele in Peking zu liegen. Also, nicht überbewerten, rät Rudolf: «Es ist nicht so, als wenn die Zensur jetzt alles überlagert.»

 

Nicht nur die chinesische Kunst integriert sich, auch die Mitspieler am Markt spekulieren wie ihre westlichen Kollegen. «Wir haben heute einen Kunstmarkt, der immer größer und breiter wird», sagt Rudolf. «Immer neues Geld fließt herein.» Neu sei das «riesige Potenzial» an Käufern, das sich verstärkt für zeitgenössische Kunst interessiert und dadurch die Preise steigen lässt. Doch Rudolf sieht eher ein «vorübergehendes Phänomen». «Das wird sich wieder relativieren und auf einem Niveau einpendeln, wo man letztendlich von normalen Marktpreisen spricht.»

 

Während Chinesen aus Taiwan oder anderen asiatischen Ländern schon lange im Kunstmarkt aktiv seien, stünden die Käufer aus Festlandchina erst am Anfang. Es sei normal, dass sie sich zunächst für zeitgenössische Kunst aus China interessierten, die ihnen am nächsten stehe. Seien aber vor fünf oder sechs Jahren noch zu 80 Prozent chinesische Werke ins Ausland verkauft worden, sei das Geschäft keine Einbahnstraße mehr und ausgeglichen. «Also, es geht sehr, sehr schnell», sagt Rudolf. Wenn keiner mehr von «chinesischer» Kunst spreche, so wie schon lange niemand mehr von «deutscher» Kunst rede, «dann ist China voll integriert und wir haben Normalität».



Tags: mso  kunst  rudolf  style  font  abstrakte kunst  
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