| Kopf gekippt - Vorerst kein Beuys-Denkmal in Düsseldorf |
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| Sonntag, 14. September 2008 um 18:14 Uhr | ||
Granit Kopf, Beuys, DüsseldorfEinen riesigen Granit-Kopf, mit dem der Düsseldorfer Bildhauer Anatol Herzfeld an seinen Lehrer Beuys erinnern wollte, hat der städtische Kulturausschuss einstimmig abgelehnt. Dies teilte am Freitag ein Sprecher der Stadt auf Anfrage mit. Auch eine vorübergehend in Betracht gezogene Probe-Aufstellung des Beuys-Kopfes für einen begrenzten Zeitraum sei vom Kulturausschuss gekippt worden.
Der kommunale «Beirat für Bildende Kunst», der die NRW- Landeshauptstadt auch bei der Platzierung von Skulpturen auf Straßen und Plätzen berät, hatte bereits vor einigen Wochen die Qualität des Kopfes als «nicht ausreichend» bezeichnet. Das Werk werde weder Beuys noch dem Ruf Düsseldorfs als Kunststadt gerecht.
Der Bildhauer Anatol hatte den zwölf Tonnen schweren Stein mit eingemeißelten Gesichtszügen am linken Rheinufer unweit des Wohnhauses von Beuys aufstellen wollen. Von hier aus hatte er seinen mittlerweile weltbekannten Lehrer 1973 mit der Kunst-Aktion «Heimholung des Joseph Beuys» in einem Einbaum paddelnd über den Fluss in die Kunstakademie gebracht. Die Aktion war Höhepunkt des Studenten-Protestes gegen den Rausschmiss, mit dem sich Johannes Rau (SPD) als damaliger Wissenschaftsminister Nordrhein-Westfalens gegen die dauernden Widerborstigkeiten des Hochschulprofessor Beuys gewehrt hatte. |
























































