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Sonntag, 14. September 2008 um 18:16 Uhr |
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Kunst, Kriminalistik, Psychoanalyse Unter dem Titel «Wild Signals» sind in den Räumen am Stuttgarter Schlossplatz rund 100 Arbeiten von elf internationalen Künstlern ausgestellt. In Fotomontagen, Installationen und Videos haben sie sich die Instrumentarien zur Klärung ungelöster Mordfälle - etwa Kriminalistik, Psychoanalyse, Ethnologie sowie von Parawissenschaften entliehen - und infrage gestellt. Heraus kamen ebenso kritische wie ironische Stellungnahmen zu jener Form der Wahrheitsfindung. Die Kanadierin Sorel Cohen etwa porträtierte die Besprechungszimmer von vierzehn verschiedenen Psychoanalytikern in Quebec. Im Mittelpunkt steht jeweils die Couch - von klassisch bis modernistisch schlicht. Und die Fotografien der Amerikanerin Corinne May Botz dokumentieren eine Sammlung von akribisch angefertigten Tatort-Modellen. «Wild Signals - Künstlerische Positionen zwischen Symptom und Analyse» ist bis 9. November beim Württembergischen Kunstverein zu sehen. Der Titel der Ausstellung wurde einer Videoinstallation des Kanadiers Kevin Schmidt entliehen. (Internet: www.wkv-stuttgart.de)
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