| Goldener Bulle von Damien Hirst für 10,3 Millionen versteigert |
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| Dienstag, 16. September 2008 um 06:54 Uhr | ||
Goldener Bulle, Damien Hirst
Damit hat das Werk "The Golden Calf", das als Highlight der Auktion bei Sotheby's gilt, nicht den Schätzpreis von bis zu 12 Millionen Pfund übertroffen. Dagegen erlangte ein in Formaldehyde eingelegter Hai mit 9,5 Millionen Pfund fast das Doppelte des erwarteten Preises.
Die Auktion am Montag und Dienstag wurde mit großer Spannung beobachtet, da Hirst seine mehr als 220 neuen Werke direkt über ein Auktionshaus auf den Markt bringt. Es ist somit das erste Mal, dass ein Künstler eine so große Sammlungen nicht über eine Galerie oder einen Händler verkauft. Das gilt als "Revolution" in der Branche.
Sotheby's rechnet bei der Versteigerung "Beautiful Inside My Head Forever" mit einem Erlös von 65 Millionen Pfund - das wäre nach Angaben des Auktionshauses ein Rekord für eine Versteigerung mit Werken von nur einem Künstler. Ein weiteres eingelegtes Tier, ein schwarzes Schaf mit einem goldenen Horn, erreichte am Montag 2,6 Millionen Pfund und lag damit innerhalb des Schätzwertes. Andere Werke gingen aber nur unter dem Schätzpreis weg.
Der 43 Jahre alte Skandalkünstler machte unter anderem mit einem mit Diamanten besetzten Totenschädel Schlagzeilen. Er wurde in den 90er Jahren mit Schock-Schauen der sogenannten Young British Artists bekannt und gilt als der reichste lebende Künstler des Vereinigten Königreiches. |
























































