| Diskussion um Demokratie und Kunst - Staeck kommt nach Anklam |
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| Donnerstag, 18. September 2008 um 06:56 Uhr | ||
Akademie der Künste, traditionelles Akademiegespräch, Demokratie und Kultur in OstvorpommernAkademie-Präsident Klaus Staeck will dabei am kommenden Dienstag zusammen mit dem Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, Wolfgang Bordel, sowie dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, über Unterschiede zwischen kulturellen Zentren und Flächenregionen diskutieren. Wie die Vorpommersche Landesbühne am Mittwoch in Anklam weiter mitteilte, soll auch die Bedeutung kultureller Einrichtungen für die Demokratieentwicklung auf dem flachen Lande zur Sprache kommen.
Neben der Anklamer Bühne widmet sich auch das Landesjugendtheater in Parchim verstärkt dieser Thematik und wendet sich gezielt an ein junges Publikum. Beide Häuser sollen im Zuge einer Theaterreform aber als eigenständige Bühnen aufgelöst werden.
In der vergangenen Woche hatten die Anklamer Stadtvertreter gegen das umstrittene Theaterstrukturkonzept des Landes protestiert. Sie befürchten mit der Schließung des Theaters in Anklam einen Demokratieverlust in der Region. Zum Akademiegespräch wird auch der Schweriner Kultur-Staatssekretär Udo Michallik erwartet.
Vor dem Treffen wird unter dem Titel «Frohe Zukunft - Köpfe» eine Ausstellung mit 20 Arbeiten des Politgrafikers Staeck in der Anklamer Grafik-Design-Schule eröffnet. Staeck hatte vor zwei Jahren eine geplante Exposition in Schwerin wegen einer Ausstellung mit Werken von Hitlers Lieblingsbildhauer, Arno Breker, abgesagt. Im Sommer 2007 stellte er dann in Rostock aus.
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