| Der Schmerz in der Kunst - Ausstellung in Hilden mit vielen Facetten |
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| Donnerstag, 18. September 2008 um 06:57 Uhr | ||
Wilhelm-Fabry-Museum, Ausstellung, Hilden, Schmerz in der KunstAls Thema der Kunst stellt das Wilhelm-Fabry-Museum in Hilden den Schmerz jetzt in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Die mehr als 60 Arbeiten von 58 zeitgenössischen Künstlern sind vom kommenden Freitag an (bis 15. Februar 2009) zu sehen, teilte das Museum am Mittwoch mit. «Sichtbar» werden die vielfältigen Formen dieser sehr ungeliebten Sinnesempfindung in Malerei und Skulptur, Fotografie oder Installation.
Juliane Grünthal nimmt den «Hexenschuss» humorvoll: Sie platziert in ihrer gleichnamigen Karikatur eine garstige schwarze Katze auf dem schmerzgebeugten Rücken eines geplagten Zeitgenossen. Den «Kopfschmerz» macht eine Skulptur von Urban Stark mehr als deutlich, bei der ein verzerrter Kopf von einer Schraubzwinge eingequetscht wird. Fast nur aus einem schmerzvoll geöffnetem Mund besteht das Bild «Schrei Variation», das Marlies Blücher zur Hildener Themenschau beigesteuert hat.
Brennende Teddybären und bunte Bälle in lodernden Flammen fallen vom Himmel auf dem Foto «Kinderland ist abgebrannt», das Heide Heinz beklemmend mit dem Pinsel überarbeitet hat. Die eigentliche Ursache des Schmerzes verschweigt Cornelia Schoenwald in ihrem umso eindrücklicheren Foto: Es zeigt lediglich eine ins Bett-Tuch verkrampfte Männerhand.
(Internet: www.wilhelm-fabry-museum.de) |
























































