| Londons Nationalgalerie zeigt Amsterdamer Rotlichtviertel |
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| Donnerstag, 18. September 2008 um 07:00 Uhr | ||
Nationalgalerie London, Rotlichtviertel von AmsterdamDie Londoner Nationalgalerie rekonstruiert in ihren ehrwürdigen Räumen 2009 in einem Kunstprojekt das Rotlichtviertel von Amsterdam. Die Besucher sollen neben der ständigen Sammlung Alter Meister dabei Hurenpuppen und zwielichtige Eingänge zu sehen bekommen. Die Installation «Hoerengracht» (1984-88) der US-Künstler Edward und Nancy Kienholz können die Kunstinteressierten von November 2009 an selbst begehen.
Die Installation soll nach Angaben des Museums einen Zusammenhang zwischen neuen Werken und Gemälden der ständigen Sammlung herstellen, die sich unter anderem mit zeitgenössischen Themen wie Menschenhandel und Prostitution auseinandersetzen. In der Nationalgalerie hängen zahlreiche Werke holländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert wie Rembrandt und Vermeer. Neben der Installation sollen Arbeiten von Pieter de Hooch, Jan Steen und Godfried Schalcken ausgestellt werden, die die «düsteren» Seiten des Lebens zeigen.
Besucher mit Kindern würden wegen der Bordell-Szenen nicht vorgewarnt. Viele Alte Meister seien schockierender, sagte Colin Wiggins, Pädagogik-Leiter der National Gallery. «Da gibt es überall Vergewaltigung und Verstümmelung. Aber weil sie in Goldrahmen hängen und vor langer Zeit gemacht wurden, werden sie als ungefährlich angesehen.» Das Künstlerpaar Kienholz stellte «Hoerengracht» in Berlin her. Es ist das letzte größere Werk der beiden, bevor Ed Kienholz 1994 starb. |
























































