| Eigene Sammlung: Kunstakademie Düsseldorf zeigt ihre «Schätze» |
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| Samstag, 20. September 2008 um 10:11 Uhr | ||
Düsseldorfer Kunstakademie, Bildpseicher«Bildspeicher» heißt die bis zum 15. Februar 2009 geöffnete Schau mit Arbeiten ehemaliger und aktueller Professoren der international renommierten Kunsthochschule. Die Ausstellung rückt insbesondere die jüngst hinzugekommenen Schenkungen und Stiftungen ins Licht, sagte eine Sprecherin der Kunstakademie am Freitag.
Darunter sind wahre «Schätze» wie eine frühe Terrakotta-Kuh von Ewald Mataré aus dem Jahr 1939. Der für seine stark abstrahierten Tierplastiken bekannte Beuys-Lehrer hat der Kuh ein archaisches Fell verpasst. Zu den Exponaten zählt ebenso ein fast vollständiges Konvolut mit Werken des Grafikers Otto Coester (1902-1990).
Das Spektrum der ausgestellten Neuzugänge reicht von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart: Unter den ersten Akademielehrern sind neben bekannten Namen wie Bruno Goller auch in Vergessenheit geratene Künstler wie Ferdinand Macketanz. Zu sehen ist sein am Stil der Neuen Sachlichkeit orientiertes Gemälde vom «Letzten Bohemien Düsseldorfs» (1959) als Porträt eines vornehmen Herrn mit Hut, Handschuhen, Fliege und Stock.
Den Stolz der Akademie auf «ihre» Becher-Schule der Fotografie dokumentiert ein Saal mit den 33 kleinformatigen, farbigen Porträts von Kunststudenten ein Geschenk des Fotokünstler Thomas Ruff. Unscheinbar in einer Vitrine fast versteckt liegt noch ein «Schätzchen» - ein Wandteppich-Entwurf von Mataré aus den 50er Jahren. Ein noch viel größerer Schatz wäre die Wiederentdeckung des realisierten Teppichs, der mit seinen 15 Metern Länge einst einen Saal der Rheinisch-Westfälischen Börse in Düsseldorf zierte. Derzeit gilt das Kunstwerk aber als «verschollen».
(Internet: www.kunstakademie-duesseldorf.de/galerie/galerie-akademie) |
























































