| Zeitung: Unicef muss im Streit um wertvolle Kunstsammlung Rau warten |
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| Samstag, 20. September 2008 um 10:27 Uhr | ||
Kunstsammlung Rau, Streit, UnicefEine Prozesspartei habe Beschwerde eingelegt, sagte ein Sprecher des Konstanzer Landgerichts der «Frankfurter Rundschau» (20.09.2008). Nun müsse das Oberlandesgericht Karlsruhe sich den Fall erneut vornehmen. Die Akten seien schon nach Karlsruhe abgegeben worden. Das verzögere die Erteilung des Erbscheins auf unbestimmte Dauer, so der Sprecher.
Im schlimmsten Fall bekomme Unicef zwar irgendwann den Erbschein, erhalte damit aber nur einen Berg von Schulden, warnen der Zeitung zufolge Experten. Diese würden sich auf weitreichende Ansprüche von Raus Stiftungen in der Schweiz berufen. «Unsere Stiftung wird mit Sicherheit Ansprüche geltend machen», sagte der Präsident der Rau- Stiftung, Bruno Lang, der Zeitung. Die Stiftung prüfe auch, ob sie jetzt sogar Anspruch auf die komplette Kunstsammlung erheben müsse, weil der Mäzen sie seinen Stiftungen geschenkt hatte. Unicef bekäme der Zeitung zufolge dann nur das Bankkonto von Rau «wahrscheinlich mit Schulden, weil die Prozesskosten das Guthaben mittlerweile aufgebraucht haben», so der ehemalige Beistand der Stiftung, Dieter Hug.
Das Kinderhilfswerk, das bereits 1,7 Millionen Euro in den Fall investiert habe, halte dies für unrealistisch. Auch für den Fall, dass andere Ansprüche erfüllt werden müssten, werde durch das Erbe das Vermögen der Unicef-Stiftung deutlich wachsen, teilte Unicef dem Blatt mit. |
























































