| Grünes Gewölbe Dresden zeigt Maleremail aus Limoges |
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| Mittwoch, 24. September 2008 um 07:07 Uhr | ||
Maleremail, Limoges, Druckgraphik, RenaissanceUnter dem Titel «...so höher als Gold geschätzet» sind 15 Raritäten aus der Schatzkammersammlung sowie 25 Kupferstiche und Holzschnitte aus dem Kupferstich-Kabinett vereint, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Dienstag mit. Dazu gehörten auch sechs für die Schau restaurierte Stücke aus dem Depot des Grünen Gewölbes, darunter Emailmedaillons in vergoldeten Rahmen. Die Schau ist bis zum 18. Januar 2009 im Schloss zu sehen.
Kupferstiche und Holzschnitte, darunter das «Babylonische Weib» aus Albrecht Dürers berühmter Holzschnittfolge der Apokalypse, dienten den Künstlern in Limoges als Vorlagen. Ergänzt werden die Werke durch eine von der Cranach-Werkstatt illustrierte Luther-Bibel von 1522 aus der Sächsischen Landesbibliothek. Zudem befasst sich die Exposition mit der aufwändigen Herstellungstechnik der Pretiosen.
Das «Maleremail»-Verfahren erfanden die Meister der Emailkunst in der südfranzösischen Stadt Limoges im 15. Jahrhundert. Die auf diese Weise entstandenen Bildtafeln und repräsentativen Gefäße avancierten schnell zu begehrten Sammelobjekten einer adligen Käuferschaft. Zu den Sammlern zählten auch der sächsische Barock-Kurfürst August der Starke und sein Minister, der kunstsinnige Graf Heinrich von Brühl. Das Dresdner Grüne Gewölbe hat 28 dieser Pretiosen im Bestand.
(Internet: www.skd-dresden.de) |
























































