| Braunschweiger Museum zeigt Kunst auf dem Weg in die Moderne |
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| Donnerstag, 25. September 2008 um 07:05 Uhr | ||
Braunschweiger Museum, moderne KunstMax Liebermann und Lovis Corinth sind ebenso vertreten wie Max Klinger, Oskar Kokoschka, Max Pechstein und Ernst Barlach. Eine Zusammenstellung ihrer Werke ist vom 26. September bis zum 15. Februar im Städtischen Museum Braunschweig zu sehen.
Zwei zeitliche Eckpunkte hat die Ausstellung. Sie reicht von der 1898 in Berlin erfolgten Gründung der als Gegenpol zum wilhelminischen Kunstbetrieb gedachten Künstlergruppe Secession, und sie endet in der Blütezeit des deutschen Expressionismus. «Wir wollen zeigen, wie die Secession den Weg für die Moderne bereitet hat», erläuterte Kustos Justus Lange am Mittwoch.
Dass dieser Weg lang und durchaus nicht geradlinig war, beweist die Ausstellung. Zwischen Liebermanns noch deutlich im Impressionismus verhafteten Gemälden bis zu den Arbeiten von Barlach oder Käthe Kollwitz liegen künstlerische Welten. Das gilt auch für die Themen. Während viele Angehörige der Secession noch klassische Sujets bevorzugten, entdeckte die Generation der Expressionisten andere Herausforderungen. Herausragende Beispiele sind Lesser Urys fast dokumentarische Straßenszenen aus Berlin oder die vom Künstler handkolorierte Holzschnittserie, in der sich Max Pechstein mit dem Vaterunser auseinandersetzt.
Bei der Auswahl der Gemälde, Grafiken und Plastiken hat das Museum auch Künstler berücksichtigt, die heute zu Unrecht nicht mehr so viel Aufmerksamkeit genießen wie zu ihrer Zeit. So fanden etwa auch Werke von Ludwig Meidner, Christian Rohlfs und Walter Leistikow Eingang in die Ausstellung.
Alle Exponate stammen aus der Privatsammlung von Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch. Das Wolfsburger Ehepaar hat seine mehr als 3500 Stücke umfassende Sammlung der Stadt Braunschweig als Stiftung überlassen. Die Kunstwerke werden seit 2006 in das Museum überführt. «Für einen Sammler ist jedes dieser Exponate ein Stück seines Lebens», meinte Bönsch am Mittwoch. Daran wolle er die Öffentlichkeit gern teilhaben lassen. |
























































