| Zweite Ausstellung in Galerie Stihl: Rembrandt und die Malerradierer |
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| Donnerstag, 25. September 2008 um 07:12 Uhr | ||
Galerie Stihl, RembrandtKombiniert werden sie mit 40 Arbeiten bedeutender englischer Malerradierer aus dem 19. Jahrhundert sowie Radierungen weiterer europäischer Künstler. «Beeindruckt von Rembrandt» ist bis 11. Januar in Waiblingen zu sehen. Zur Eröffnungsausstellung mit 70 Grafiken des englischen Malers William Turner (1775-1851) waren nach Angaben der Stadt von Ende Mai bis Anfang September gut 18 000 Besucher in die neue städtische Galerie gekommen.
Rembrandt gilt als Meister der Grafik seiner Zeit. «Durch ihn erlebte die Technik der Radierung eine fulminante Blüte», teilte die Stadt mit. Bis in die Gegenwart würden Künstler Rembrandt nacheifern und dessen Druck- und Vervielfältigungsverfahren nutzen. Rembrandt begann sein grafisches Werk 1628. Sein Spektrum reichte von religiösen Themen über Landschaften und Szenen aus dem Alltagsleben bis zu erotischen Bildern. In Waiblingen wird auch sein bekanntes Selbstbildnis aus dem Jahr 1639 zu sehen sein.
Die Wiederbelebung der Radierkunst im 19. Jahrhundert ging dann vor allem von England aus. Beispiele werden in die Ausstellung einbezogen. Abgerundet wird das Bild durch Radierungen europäischer Künstler, die belegen, dass diese Kunstform bis in die Gegenwart als Ausdrucksmittel genutzt wird, etwa von dem österreichischen Zeichner und Bildhauer Alfred Hrdlicka.
Die Galerie Stihl in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) ist dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, Jugendliche bis 16 Jahren zahlen nichts.
(Internet: www.galerie-stihl-waiblingen.de)
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