| Kölner Museum konfrontiert alte Meister mit Medienkunst |
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| Freitag, 26. September 2008 um 07:04 Uhr | ||
Wallraf-Richartz-Museum, Alte Meister, MedienkunstEin Strauß genmanipulierter blauer Rosen steht in einer Vase im Saal der Impressionisten, ein ausgestopfter Fasan scheint aus einem Barockgemälde herauszufliegen, und ein Video-Mitschnitt eines Zauberkünstlers findet sich zwischen mittelalterlichen Altarbildern. «Wir wollten mal sehen, ob das, was in der zeitgenössischen Kunst gemacht wird, eigentlich standhält zwischen den Meisterwerken», sagte Regina Wyrwoll, Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, am Donnerstag bei der Eröffnung in Köln.
Das Ergebnis sei faszinierend: «Die Kunstwerke verstärken sich gegenseitig, es findet ein Dialog statt», sagte Wyrwoll. Die moderne Kunst lasse auch die jahrhundertealten Gemälde in einem anderen Licht erscheinen.
Der Kunstdialog wird noch bis zum 16. November fortgesetzt. Die gezeigten Arbeiten sind alle für den Nam June Paik Award nominiert, der als wichtigster deutscher Preis für internationale Medienkunst gilt. Der Gewinner wird am 16. Oktober in Köln bekanntgegeben. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert, dazu gibt es einen Förderpreis in Höhe von 15 000 Euro. Der Preis ist benannt nach dem Koreaner Nam June Paik (1932-2006), einem der Begründer der Videokunst. |
























































