| Museum zeigt Werke des Schweizer Multitalents Max Bill |
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| Freitag, 26. September 2008 um 07:12 Uhr | ||
Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen, Max BillDie Ausstellung «Max Bill: Aspekte seines Werkes» präsentiert nach der Eröffnung am Donnerstag bis zum 15. März eine Auswahl aus den Bereichen Produktdesign, Architektur und Grafiken. Der Schweizer gilt als Universalgenie mit dem Blick für klassische Formen. Ein Beispiel dafür ist der Ulmer Hocker: Das Möbelstück, das als Stuhl, Tisch oder Regal benutzt werden kann, gilt als sein bekanntestes Werk. Zu sehen sind auch andere Alltagsgegenstände wie Gläser und Besteck, die Bill entworfen hat.
Bill arbeitete unter anderem als Architekt, Lehrer, Publizist, Maler und Bildhauer. «Er hat volkstümliche Formen für die Gesellschaft gemacht», sagte der Kurator der Ausstellung, Claude Lichtenstein. Bill wollte mit seinen Werken etwas für die Allgemeinheit schaffen. Bekannt ist der Universalkünstler unter anderem für das schlichte Design der Ziffernblätter von Wand- und Armbanduhren. Einige davon werden in der Ausstellung gezeigt.
Als Architekt war Bill in den 50er Jahren für den Bau der Ulmer Hochschule für Gestaltung verantwortlich. Die Pläne werden ebenfalls im Wilhelm Wagenfeld Haus gezeigt. «Max Bill wollte nicht in eine bestimmte Schublade gepresst werden», sagte Lichtenstein. Bill habe sich nie auf eine bestimmte Richtung festlegen können. Das sei der Grund für die Bandbreite seines Schaffens. Die Ausstellung dokumentiert neben Bills Werken auch Briefwechsel mit anderen Künstlern. Außerdem sind Kurzfilme über die Arbeitsmethoden des Schweizers zu sehen.
(Internet: www.wwh-bremen.de) |
























































